Physiotherapie für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder

Gioia - die Freude - soll auch schon für die Jüngsten in der Therapiesequenz erlebbar sein, denn es ist die Freude am Bewegen, die das motorische Lernen überhaupt erst erlaubt.

In der Begleitung von Säuglingen, Kleinkindern und Kindern ist es uns sehr wichtig, den ganzen Menschen in seiner Situation zu erfassen und zu begleiten. Dabei beziehen wir möglichst alle Aspekte mit ein, um eine optimale Begleitung zu gewährleisten und arbeiten, wenn immer möglich, mit Kapazitäten anderer Disziplinen zusammen. Ebenso benötigt es zeitweise auch Abklärungen und eine Begleitung zu Hause, in der Institution oder in der Schule, um eine bestmögliche Selbständigkeit im Alltag zu erreichen.

In der Arbeit mit Jugendlichen steht bei uns das Erarbeiten der Einsicht (in Bezug auf die physiotherapeutische Situation) und die dadurch entstehende Übernahme der Selbstverantwortung und Selbstbestimmung an erster Stelle.

Baby-Kinder NDT/Bobath

Das Konzept unterstützt das Baby-Kind in seiner Eigenregulation bezüglich Haltung und Sensomotorik. Die Therapeutin gibt dem Baby-Kind die notwendige Führung für das Erreichen des motorischen Ziels/Aufgabe. Hierdurch werden die Bewegungsentwicklung, -erfahrung und das Verhalten optimal gefördert. Das Konzept bezieht die Bezugspersonen und den Alltag des Kindes stark mit ein.

weitere Informationen: www.ndtswiss.ch

Sensorische Integration nach Jean Ayres (SI)

In diesem Konzept werden die verschiedenen Wahrnehmungsreize sinnvoll angeboten und kombiniert. Das Kind lernt diese Reize durch Anpassung seines sensomotorischen und emotionalen Verhalten zu verarbeiten. Ziel ist es, diese in sinnvollen Handlungen und Spielsituationen zu integrieren. Das Kind lernt durch diese neuen Erfahrungen und erweitert seine Möglichkeiten.

weitere Informationen: www.sensorische-integration.org

Craniosacrale Therapie bei Babies und Kindern

Durch feine Berührungen werden Spannungen im Körper gespürt und begleitet. Durch diese Berührungen kann der Körper des Babies/Kindes strukturelle Spannungen lösen und besser funktionieren. Es hilft Babies sich besser zu regulieren und Probleme wie z.B. mit der Verdauung zu lösen. Unterstützung finden Kinder bei Kopfschmerzen, Belastungen emotionaler Natur und oder Regulationsschwierigkeiten.

Schroth

Schroth ist eine anspruchsvolle 3D-Behandlungsmethode für Patienten mit Skoliose. Grosser Wert wird auf Körperwahrnehmung und das genaue Kennen der eigenen Wirbelsäulenverformung gelegt. Ein Programm von Korrekturübungen wird individuell erstellt. Es muss regelmässig zu Hause geübt und in die Alltagsbewegungen integriert werden, um Wirkung zu zeigen.

weitere Informationen: www.skoliose-schweiz.ch

Atemtherapie

In der Atemtherapie erarbeitet die Therapeutin zusammen mit dem Kind ein Gefühl für seine Atmung. Bei vorhandenem Schleim lernt das Kind diesen zu lösen und abzuhusten. Dies kann unterstützend mit der richtigen Inhalationstechnik und oder weiteren Hilfsmitteln (z.B. Flutter) geschehen. Das Einbeziehen der Kinder und ihrer Bezugspersonen in die Situation ist hier enorm wichtig. Wir begleiten Kinder mit Cystischer Fibrose und Asthma bronchiale.

Fussdeformitäten bei Neugeborenen

Frau Frederique Bonnet Dimeglio entwickelte in den vergangenen 20 Jahren in Frankreich eine ganzheitliche Methode zur Behandlung des kindlichen Klumpfusses. Die Fehlstellung wird bei ihr durch feine manuelle Techniken und präzis angelegte elastische Tapebänder korrigiert. Ihre Inspiration basierte auf den Arbeiten zweier bedeutender Kinderorthopäden.

Ein früher Behandlungsbeginn, möglichst in den ersten 24 bis 48 Stunden nach der Geburt, ist entscheidend für das spätere Resultat. Je jünger ein Säugling ist, desto weicher ist sein Gewebe und desto weniger ausgereift ist der Tonus der Muskulatur. Die Behandlung in den ersten Wochen ist am effizientesten und daher in dieser Phase das Behandlungsintervall am kürzesten.

weitere Informationen: www.klumpfuss.ch